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Der Biorhythmus bestimmt das Schlafverhalten

Der Biorhythmus ist dafür verantwortlich, dass die Menschen in punkto Schlafverhalten in Lerchen und Eulen unterteilt werden. Die einen schlafen gern lang und sind dafür bis in die Nacht hinein aktiv und fit. Die anderen sind schon in den frühen Abendstunden müde, können dafür aber mit dem ersten Hahnenschrei und oftmals ohne das Zutun des Weckers die Beine aus dem Bett schwingen. Der Biorhythmus ist zwar eine ganz persönliche Sache, uns allen gemeinsam ist aber, dass wir nachts eher zum Schlafen tendieren und unsere Wachphase während der hellen Tageszeit haben.


Ein gestörtes Schlafverhalten kann schon dadurch auftreten, dass der persönliche Biorhythmus nicht beachtet wird beziehungsweise dass dieser übergangen wird.
Wer ständig spürt, dass er am Abend schnell abbaut, sollte versuchen, seinem Schlafbedürfnis dann nachzukommen, wenn der Körper danach verlangt. Wer sich nun stattdessen mit allen Mitteln wach hält, kann damit rechnen, dass er sich einigen Stunden später im Bett schlaflos herumwälzt.
Eine langfristige Missachtung des persönlichen Biorhythmus nimmt der Körper übel und straft dies im schlimmsten Falle mit Schlafstörungen.

Auch wenn der Alltag manchmal die Einhaltung des Biorhythmus nicht zulässt, weil die Eule zum Beispiel trotz ihres nachtaktiven Lebens aus beruflichen Gründen schon relativ früh aus den Federn muss, machen regelmäßige Aktivitäten schon viel aus, um dem Biorhythmus zuliebe eine gewisse Regelmäßigkeit in das Leben zu bringen. Vielleicht ist die Nachteule eigentlich ja auch ohnehin nicht so schlafbedürftig, dass vielleicht sechs bis sieben Stunden Schlaf ausreichen und sie somit auch unter Einhaltung des Biorhythmus nicht mit den Hühnern schlafen gehen muss?

Grundsätzliche Erkenntnisse über den Biorhythmus des Menschen sagen aus, dass irgendwo um 23 Uhr herum der Schlafbedarf langsam über uns kommt und dass diesem auch im Sinne der erholsamen Nachtruhe nachgekommen werden sollte. Irgendwo um sieben Uhr morgens ist dann der Schlafbedarf gedeckt und der Biorhythmus weckt uns irgendwann um diese Zeit herum auf. Extreme Eulen ausgeklammert, ist die Mehrheit der Menschen mit diesem groben Rahmen für die Nachtruhe gut bedient.

Wer seinem Biorhythmus im Sinne der Vermeidung von Schlafstörungen entgegenwirken möchte, kann am Abend schon einmal zur Einstimmung auf die Nachtruhe beginnen, die Beleuchtung zu dimmen und den Körper so auf die Schlafenszeit auch schon beim Fernsehen oder Lesen einzustimmen. Knallharte Actionfilme bei strahlender Beleuchtung sind also eher hinderlich, um einen Nachtmenschen vom Biorhythmus her auf frühen Schlaf und frühes Aufstehen einzustimmen. Auch das Aufstehen fällt leichter, wenn der Wecker nicht noch im abgedunkelten Raum viele Male in Schlummerfunktion versetzt wird. Klingelt der ungeliebte Geist, wird der Aufwachprozess durch Einschalten der Beleuchtung sehr gut unterstützt.

Soll der Biorhythmus von Kindern unterstützt werden, hilft hier eine konsequente Einhaltung von Ritualen und Uhrzeiten, um den kleinen Körper auf seine Ruhephasen einzustellen. Aber – wie auch bei Erwachsenen – gibt es auch im Kinderalter schon diejenigen, die mit deutlich weniger Schlaf als die Altersgenossen auskommen.

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